Curcuma

curcuma.jpgCurcuma (auch: Gelbwurzel) zählt zur Familie der Ingwergewächse und wird in tropischem Asien und Afrika kultiviert. Als Hauptwirkstoffe gelten die enthaltenen „Curcuminoide“, zu denen u.a. Curcumin zählt. In unseren Breiten begegnet uns Curcuma in erster Linie als der Hauptbestandteil von Currypulver und verleiht ihm seine Farbe.

Die entzündungshemmende, antioxidative und das Immunsystem positiv beeinflussende Eigenschaften der Curcuminoide sind seit langem bekannt und ihre Wirkmechanismen werden in jüngster Zeit intensiv klinisch erforscht.  

Insbesondere der Schutz vor oxidativen Schäden an den Gefäßen durch Verhinderung der Serum-Lipidoxidation ist gut dokumentiert. Der entzündungshemmende Effekt der Curcuminoide wird durch eine Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX-2) und der Lipoxygenase (LOX) sowie durch eine Normalisierung der NO-Synthase (iNOS, nitrosativer Stress) erreicht. Das Ungleichgewicht in der Aktivierung von COX-2 und/oder iNOS scheint im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen und Entzündungsprozessen zu stehen.
Ausgehend von der Tatsache, dass epidemiologische Studien in Ländern mit hoher Curcuma-Verwendung Tumorerkrankungen des Darms, der Brust und der Prostata wesentlich seltener auftreten als in anderen Ländern, liegt ein Forschungsschwerpunkt im Einsatz von Curcuma in der Onkologie. Die dokumentierten biologische Aktivitäten im Zusammenhang mit der Tumorprophylaxe sind modulierende Effekte auf der Ebene der Zell- Enzymsysteme, Effekte bei der Zell-Adhäsion und der Angiogenese sowie die Fähigkeit von Curcumin die Gen-Transkriptions von Tumorzellen zu beeinflussen und dadurch programmierten Zelltod herbeizuführen.

Einsatzgebiete von Curcuma sind insbesondere:

Curcuma kann als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Dabei sollte auf gute Qualität geachtet werden.

Eine preiswerte Alternative besteht bei ausreichender Toleranz in der Verwendung von Curcuma als Gewürz. Hier mein Rezeptvorschlag:

Einmal täglich ein Glas Tomatensaft (BIO) verrührt mit

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