Bandscheibenvorfall

bandscheibe.jpgEin Bandscheibenvorfall ist ein natürlicher verschleißbedingte Prozess in aller Regel zwischen dem 35. und 55. Lebensjahr, der häufig ohne Beschwerden auftritt. Gefördert werden Bandscheibenvorfälle durch schlechte Ernährungsweise, Fettleibigkeit, schlechte Rumpfmuskulatur und Nikotinkonsum.

Dabei treten Teile des Faserringes und des Gallertkernes nach hinten in Richtung Rückenmarkskanal und Nerven aus. In bestimmten Fällen können eine oder mehrere Nervenwurzel(n) betroffen sein, wobei Missempfindungen oder ein Kraftverlust in Arm beziehungsweise Bein auftreten kann. Die spontane Rückbildungstendenz akuter Bandscheibenbeschwerden ist hoch. Operative Maßnahmen sind nur selten erforderlich. Das Schmerzgeschehen kann durch seelische Belastungen wie Stress und Depression verstärkt oder unterhalten werden.

Die Diagnose einer bandscheibenbedingten Erkrankung wird durch eine gezielte klinische Untersuchung mit anschließender Bildgebung durch MRT gestellt.

Der alleinige Nachweis eines Bandscheibenvorfalles in einer MRT hat keinen Krankheitswert!

Bandscheibenbedingte Erkrankungen lassen sich sehr gut konservativ behandeln. Zum Einsatz kommen dabei insbesondere je nach Ausprägung:

Nach Rückgang akuter bandscheibenbedingter Beschwerden ist oft eine vorbeugende gerätegestützte Trainingstherapie z.B. auf dem Galileo sinnvoll.

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